Final Approach in EDDV :
Auf diesem Video kann man einen Anflug auf die Rwy27L in Hannover miterleben. Meine Fehler mögen man verzeihen - mir ist klar, dass ich deutlich zuviel Speed beim Aufsetzen hatte ...
Der Beamer hängt unter der Decke in ca. 4 Metern Entfernung zur Leinwand in der linken Ecke des Kellerraumes. Wenn er er symmetrisch hinter dem Cockpit hängen würde, dann würden die Frontfenster des Cockpits Schatten auf die Leinwand werfen. Deshalb die versetzte Lage, die mit diesem Beamer möglich ist ohne allzu große Qualitätseinbußen. Es ist ein Panasonic PT AE 900. Mit seiner Lens-Shift-Funktion kann das Bild um 25% versetzt werden.
Durch die 4 Meter Distanz des Beamers zur Leinwand kann ein Flight Simulator Bild von 3 Metern Breite projiziert werden mit nur leichter Verzerrung.
Welche Farbe oder welches Material ist geeignet als Projektionsfläche für den Beamer?
Nachdem ich mich mit dieser Frage ausgiebig beschäftigt habe, gab es verschiedene Möglichkeiten. Eine komplette Leinwand beispielsweise oder das Streichen der MDF-Platten mit einer speziellen und teuren Farbe (ScreenGoo). Entschieden habe ich mich erstmal für die kostengünstigste. Einen Eimer Latexfarbe (mit hohen Pigmentanteilen) aus dem Baumarkt - und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.
Vier Rechner sind notwendig, damit der Microsoft Flugsimulator mit einer guten Framerate (also fließend und ruckelfrei) auf die Leinwand projiziert werden kann und gleichzeitig die Displays im Cockpit ständig die Daten aktualisieren.
Der Hauptrechner ist mit einem Intel Core Duo 6600 Prozessor mit 2GB Ram bestückt und in ihm steckt eine Sapphire ATI Radeon X1900XT Grafikkarte.
Die anderen drei Rechner sind Pentium III PCs mit 900Mhz, die günstig bei ebay ersteigert wurden. Diese Leistung reicht aus, da auf diesen Rechnern nicht die Hauptleistung läuft, sie sind die Clients im Netzwerk und auf Ihnen ist die Project Magenta Software installiert. Diese teure aber auch sehr feine Software sorgt dafür, dass auf den Displays im Cockpit genau das gleiche angezeigt wird wie in einer realen Boeing 737 NG.
Weil diese oben beschriebenen Komponenten ständig zusammenarbeiten und Daten hin und her schaufeln, sind sie in einem Netzwerk zusammengeschlossen. Peter Dowsons Software Wide Client und FSUIPC sorgen dafür, dass sich MS Flugsimulator und Project Magenta im Netzwerk gut verstehen.